
Da können wir Paul Maar nur zustimmen. Geschichten, die vom Leben erzählen. Von den Herausforderungen und Chancen, von der Schönheit und der Lust des Lebens. Geschichten von Helden, die den Mut haben, auch mal Angst zu haben. Wir erzählen solche Geschichten mit allen Mitteln des Theaters. Und dabei spielt die Phantasie unseres Publikums immer eine entscheidende Rolle.
Unsere Inszenierungen sind keine Kinderbelustigung, sondern künstlerisch anspruchsvolles Theater. Kinder sehen ein Stück natürlich mit anderen Augen als ihre Eltern. Da haben beide hinterher was zu erzählen! So entsteht ein gemeinsames Erlebnis, das lange nachwirkt. Mit dem Mindestalter, das wir für jedes Stück entsprechend festlegen, gewährleisten wir, dass das, was auf der Bühne geschieht, für alle anwesenden Zuschauer geeignet ist. Jüngere Kinder können sich noch nicht so lange konzentrieren, erschrecken vielleicht oder können die gewählten Themen einfach noch nicht verarbeiten. Deswegen dürfen sie leider nicht mit in die Vorstellung. Nur zu alt ist man nie!
Welches Stück als nächstes gespielt wird, entscheidet das "Pfütze-Kunstherz" und die Theaterleitung gemeinsam. Themen und Vorschläge kann jeder Pfützler einbringen. Bei einer Inszenierung hat natürlich der Regisseur das letzte Wort. Aber er hört sich nicht nur an, was Schauspieler, Bühnenbildner und Dramaturg zu sagen haben. Sondern auch, was eine Schulklasse, die vor der Premiere zu einer Probe eingeladen wird, gesehen und empfunden hat. Oder die lieben KollegInnen.