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Niemand heißt Elise

ab  9 Jahren
Von: nach einem Stück des Theater Metronom
Regie: Christopher Gottwald, eine Koproduktion mit dem Stadttheater Fürth
Dauer: 60 Minuten, keine Pause

Ein Bahnhof an einer Grenze. Hinter dem Schlagbaum herrscht Krieg, hier fährt schon lange kein Zug mehr.
Aber Lukas, der dienstbeflissene Bahnwärter arbeitet weiterhin Tag für Tag, auch ohne Fahrgäste und Reisebetrieb. So sind die Vorschriften.
Eine junge Frau taucht auf und verlangt nach einer Fahrkarte.
Wegen des Krieges hat Sie ihre Heimat verlassen.
Sie ist seither auf der Flucht.
Aber ohne Zug kein Fortkommen - wo soll sie schlafen?
Soll Lukas sie wieder wegschicken? Niemand darf auf dem Bahnhof bleiben. So lautet die Vorschrift.
Aber ohne Ausweis, Geld und Wohnung ist sie ein „Niemand“ und bleibt.
Tag für Tag entdeckt Lukas mehr: „Niemand“ riecht gern Kaffee und spielt Akkordeon. „Niemand“ friert, wenn es kalt ist, und hat Angst, wenn es donnert. „Niemand“ heißt Elise und stellt Lukas Vorschriften ganz schön auf den Kopf.

Ab 10. April im Kulturforum Fürth!

Mit: Katrin Griesser, Christof Lappler, Jürgen Heimüller
Musik: Martin Zels
Kostüme: Beatrix Cameron
Bühne: Andreas Wagner
Dramaturgie: Heike Pourian