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Martin Zels

Aufgabe

Ich arbeite liebe und lange Tage in der Leitung des Theaters.
Dabei geht es vor allem darum, mit guten Entscheidungen einen Ort ständiger Erneuerung und freudvoller Arbeit am Wachsen und Gedeihen zu erhalten.
Künstlerisch beschäftige ich mich hauptsächlich mit Musik und Wort:
Schreiben, Machen, Singen, Sprechen, Hören, Lehren, Lernen, Suchen und Finden.

 

Seit wann

Musikalische Leitung seit 2001
Künstlerische Leitung seit 2009

 

Mein Frühstück

In Eile gern ein Schokocroissant mit Espresso.
In Ruhe lieber Toast mit Ei,
dazu ein Tee und Käse, Honig.
Im Winter am liebsten nur ein Brei.

 

Meine Ausbildung

Mein Leben. Ferner ein Musikstudium, ein Theater mit seltsamen Namen, meine Tochter Mirjam, meine Freunde und Kollegen - und neuerdings eine Ausbildung in Systematisch-karmischer Familienaufstellung bei Erika Schäfer.

 

Mein Vorbild

Erst einmal alle, die mit Lust und Hingabe leben.
Dann die Lust und die Hingabe selbst.
Und am Ende dann doch nur die Liebe.

 

Geboren

Ja.
1967 in Straubing

 

Mein Lieblingsbuch

Im...
...Museum:         
Die Gedichte von R.M. Rilke
...Bücherregal:   
Oceano Mare
von Alessandro Baricco
...Cafè:               
Das Buch, das ich vorhin gekauft und gerade hektisch ausgepackt habe
...Bett:               
Astrologisches Lehr- und Übungsbuch von Wolfgang Döbereiner
...Moment:         
Komme ich zu wenig zum Lesen!


bringt mich zur Explosion

Eine ganze Menge!
Besonders alles Halbe.

 

verschafft mir Genugtuung

Zu mir stehen.
Zu Dir stehen.

Explodieren und sich wieder irgendwo aufsammeln.
Leiser werden.

Und dann endlich ruhig sein.

 

Persönliche Mitteilung 
K l e i n e r A u f s t a n d i n F - M o l l

 

Wenn ich mal fertig bin mit mir, möchte ich mich selbst vermehren wie die Karnickel. Mit Kümmeltürken, Bimbos und Spaghettifressern will ich jeden Tag ein Kinderfest feiern und dem Pack eine Plage sein. Wir werden einen Affenzirkus aufmachen. Werden uns an die Wand stellen. Werden uns als Habenichtse und Schmarotzer gegenseitig beklauen wie die Raben. Damit wir allen Anständigen endlich gestohlen bleiben können.

Nach dieser Sternstunde möchte ich mit dem ganzen fremden Gesindel den Mond anheulen. Und den guten Sitten den Buckel herunterrutschen. Unsere hungrigen Mäuler werden den Angsthasen alle Haare vom Kopf fressen und über ihre abendländischen Esstische herfallen, wie die arbeitsscheuen Heuschrecken. Denn als ehrlose Kanaken und verlogene Brut können wir hausen wie die Barbaren. Sogar für die Hottentotten, Schweine und verlausten Zigeuner sind wir der letzte Dreck. Und eine echte Zumutung für jeden ehrlichen Wutbürger, der seine Rechte kennt.

Dann, irgendwann, wenn die Abrechnung kommt, wenn wir endlich abgehauen sind, wenn wir uns selber wieder dahin zurückgeschickt haben, wo wir hergekommen sind. Dort, wo der Pfeffer wächst, werden wir dann schon sehen, was ein Leben kostet. An diesem Zahltag legen wir uns fett und faul in ein ausländisches Krankenhaus mit Dachschaden. Die sollen uns unsere goldene Nase wegmachen, uns befreien von einer Heidenangst. Und von allem, was man uns vorne und hinten reingeschoben hat. Denn aus dem wilden Plemplemland, heißt es, kommen die besten Ärzte. 

 

Martin Zels ist zu sehen in: Blues to Go, Das Buch von allen Dingen, Die große Wörterfabrik,  Ronja Räubertochter, Parzival Ritter, Ritter, Ritter! Das Kind der SeehundfrauMoby Dick.

Komposition: Die Busfahrerin, Der weite Weg, Die große Wörterfabrik, Ronja Räubertochter, Der beste Koch der Welt, Die Kuh Rosmarie, Ein Schaf fürs Leben, Krabat, Moby Dick, Niemand heißt Elise, Noahs Arche und das letzte Omron, Der Besuch und... viele ältere Pfütze-Stücke.

Bearbeitung: Ronja Räubertochter, Das Buch von allen Dingen, Ikarus Vogelheld.Webseite: www.martin-zels.com