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Zeitgenössisches Musiktheater für junge Menschen in der Metropolregion Nürnberg

Eine Kooperation zwischen dem Theater Pfütze und dem Stadttheater Fürth

Der Wunsch, Kinder und Jugendliche für Musiktheater zu begeistern, das steht hinter dem Namen jungeMET. Neue Kompositionen, neue Libretti und die ästhetischen und dramaturgischen Mittel des modernen Kinder- und Jugendtheaters – das sind die tragenden Pfeiler der gemeinsamen Sparte des Stadttheaters Fürth und des Theater Pfütze.

Wir erproben neue Arbeitsweisen, verlassen dabei gerne gewohnte Strukturen und begeistern Komponisten, Musiker, Schauspieler, Sänger und Regisseure von der Idee, genreübergreifend zusammen zu arbeiten. So lassen wir frisches und ungehörtes Musiktheater entstehen.

Seither bringen wir unsere jungeMET abwechselnd in beide Städte:
Mit der großen Bühne des Stadttheaters Fürth, dem Kulturforum Fürth und dem modernen Theaterraum der Pfütze in den Sebalder Höfen bieten sich drei sehr unterschiedliche Bühnen für die Uraufführungen der jungenMET an.

 Mit Freude und Stolz erleben wir heute, wie unsere gemeinsame Arbeit auch überregional Beachtung und Respekt erlangt. Mit Nürnbergs Partnerstadt Nizza entstand eine internationale Zusammenarbeit.

Theaterpädagogische Angebote für Schulklassen, vor und nach einer Vorstellung der jungenMet

Ein Theaterbesuch ist mehr als Unterhaltung, er regt die Phantasie an, schafft den Blick über den Tellerrand und macht Mut, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Dieser Prozess wird unterstützt von Musik- und Theaterpädagogen des Theater Pfütze. Hintergrundinformationen zur Stückentstehung, spielerisches und assoziatives Einstimmen auf das Thema, nachspielen der Szenen und gemeinsames Reflektieren des Erlebten, das sind die Inhalte der kostenfreien Vor- und Nachbereitungen an den Schulen.

Patenklassen begleiten die Produktionen der jungenMet

Ein weiteres Ziel ist die enge Zusammenarbeit mit SchülerInnen aus sogenannten „Brennpunktschulen“. Jeweils eine Schulklasse begleitet die Produktionen und das Ensemble von der Entwicklung des Stückes bis zur Premiere. Zeitgleich entwickeln sie gemeinsam mit der Theaterpädagogin und den Künstlern eine eigene Produktion, die sie dann auf der Bühne des Theaters vorstellen. Die Erfahrung aus einem zweijährigen Modellprojekt des Theater Pfütze zeigt deutlich, wie gemeinsames Theatererleben und eigenes Schauspiel die Klassengemeinschaft stärkt, und jeden einzelnen Schüler dabei unterstützt soziale und persönliche Kompetenzen zu entwickeln. Gleichzeitig machen die unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung mit dem Schauspiel und der Musik die unterschiedlichen Facetten der Kunst deutlich – für den Kunstkonsumenten und den Akteur.

 

 

Die jungeMET wird maßgeblich unterstützt von der Emanuel- Wöhrl- Stiftung, die unter anderem durch die Einrichtung eines Hilfsfonds, den Emanuel Taler, sozial schwachen Familien einen gemeinsamen Theaterbesuch ermöglicht: Für alle Vorstellungen der jungenMET gilt -

FREIER EINTRITT FÜR FAMILIEN MIT NÜRNBERG PASS ODER FÜRTHERSOZIALPASS!